Von Luft und Liebe …

… kann man nicht leben, nee, echt nicht, auch nicht, wenn man doch sooo gerne würde, kann man mal gleich wieder vergessen. Aber verliebt sein ist trotzdem schön … So, den halben Eintrag habe ich jetzt wieder gelöscht, war Kitschiger Mist, halten wir also einfach nur fest: Luise ist verliebt, sehr sogar, und es ist gut, wie es ist!

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Männer und Mädchen

Mein lieber alter Herr, als wir das letzte Mal telefoniert haben, habe ich dir von meinem Blog erzählt (manchmal rede ich einfach zu viel). Ich habe gesagt, vielleicht lese ich dir beim nächsten Mal was vor, du hast gesagt, dass du da ja bestimmt auch Erwähnung findest; Irgendwie stimmt das auch, aber eigentlich auch nicht, wenn, dann mehr so am Rande und sehr allgemein gehalten; fassen wir das mal unter der Rubrik „Männer“ zusammen.

Nicht nur junge Damen sind neugierig, auch alte Herren, da bin ich mir doch ziemlich sicher. Nun denn, das hier wird dein erster ganz eigener Blogeintrag. So, und jetzt weiß ich schon nicht mehr, was ich schreiben will, also natürlich fällt mir da schon das eine oder andere ein, aber sollte ich tatsächlich die Courage haben, dir das hier vorzulesen, dann muss ich mir das schon genauer überlegen. Du wirst jetzt neben mir sitzen, mich angucken, mit diesem Lächeln, was ich dir frecher Weise immer als grinsen vorwerfe, und was mich immer so ein bisschen verunsichert, weil ich dann nicht weiß, was du gerade denkst, das aber schon gerne wissen würde. Ich werde mir gerade in diesem Moment überlegen, was zum Teufel mich geritten hat, das hier überhaupt zu schreiben, geschweige denn dir vorzulesen. Allerdings liege ich zum Zeitpunkt des Verfassens krank im Bett, zur Not schieben wir es auf den Fieberwahn.

Das sind jetzt schon 253 Wörter und ich habe erbärmlich wenig hervor gebracht. Ich könnte was über „unsere“ (die Anführungszeichen kannst du jetzt nicht sehen, aber dieses „uns“ finde ich irgendwie blöde, und auch ein bisschen unberechtigt) erste Nacht schreiben, denn in allen folgenden warst du ja auch dabei, respektive da kannst du dich dran erinnern. Du hast mich damals gefühlte 50 mal gefragt, warum ich denn so unsicher sei, und mir mit einer an Penetranz grenzenden Nachdrücklichkeit „vorgehalten“, wie schön ich sei. Kurz hatte ich den Drang mit irgendwas nach dir zu werfen, einem Kissen oder so (ich ahnte schon damals, wie wehleidig du bist), fand das dann aber doch unangebracht. Ich ahnte tatsächlich nicht, dass du SO betrunken warst, wie du es später erzählt hast. Das mit der Unsicherheit meinerseits stimmte zwar (also bitte, ich gehe auch nicht jede Woche mit jemandem mit, der mein Vater sein könnte; oder von mir aus auch mein Bruder; so rein alterstechnisch), allerdings war die Zeit, die du gebraucht hast, um mich zu fragen, ob ich dich ins Hotel begleite, auch nur mit enormer Unsicherheit zu begründen (hach, in der Bar, war ich nämlich noch super selbstsicher, naja gut und vielleicht ein bisschen, ein süßes Mädchen, dass sich von antiquierten Berufen beeindrucken lässt).

Ich könnte dir auch davon berichten, was ich von dir denke, wenn du nicht neben mir sitzt oder liegst. Ja, das würde dich bestimmt interessieren. Das dem so ist, lassen wir mal diskussionslos so stehen. Wenn du da bist, ist es ganz ausnahmslos „nett“ mit dir, du bist „nett“, ich finde dich „nett“, alles prima („nett“ auch wieder in Anführungszeichen, das trifft’s ja nun auch nicht so ganz). Wenn du nicht da bist, ist das nicht immer so. Dann ist nicht immer alles so einfach für mich mit dir, aber dir das hier in Schriftform vorzusetzen wäre feige, das müssen wir beide schon miteinander klären. Ausserdem wollte ich was nettes schreiben, was worüber du dich freust, vielleicht so ein bisschen zumindest. Also, natürlich habe ich auch freundliche Gedanken für dich übrig, wenn es draussen hell und warm ist, ich gerade eine nette Sms (über die freue ich mich immer) von dir bekommen habe, oder sonstwie gut drauf bin, oder wenn eines unserer nächsten Treffen kurz bevor steht. Vielleicht wüsstest du auch gerne, was ich an dir mag. Ich mag die Fältchen um deine Augen, wenn du lächelst, die davon erzählen, dass du schon so vielmehr erlebt hast als ich, und ich mag, dass du so anders bist als ich, ruhig und gelassen, und ehrlich gesagt hält sich deine Spießigkeit auch in Grenzen. Alles in allem, kann ich dich ganz gut leiden.

Nun gut, so viel erstmal zu dir, oder vielmehr zu „unserer“ „Beziehung“ (beides ganz akkurat mit Anführungszeichen versehen). Vielleicht verkaufe ich die Geschichte ja später mal an die Kronen-Zeitung, und wo wir schonmal dabei sind auch noch an die „Bild“, jaja, zusammen mit dem Polaroidfoto (siehste war doch ein Fehler, mir das zu „bewilligen“).

Bis dahin verbleibe ich mit einem Küsschen :*

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Thema verfehlt …

Ich schreibe, wie ich spreche: immer ein bisschen zu viel, und immer ein bisschen am Thema vorbei. Hier, wie dort, handle ich schneller, als ich denke. Meist hat das keine Auswirkung auf das Miteinander mit meinem Gegenüber, mein Ruf als halbwegs intelligentes Wesen bleibt bestehen, egal wohin ich gehe. Das ich oftmals Blödsinn von mir gebe, bleibt den meisten verborgen, und diejenigen, die es bemerken, weisen mich nicht darauf hin; mit Ausnahme von Herrn L., was meine Liebe zu ihm damals nur noch verstärkte, oder vielmehr den Ehrgeiz … ach ist doch auch egal; und genau DAS meine ich, wer weiß denn jetzt bitte noch, worum es hier am Anfang mal gehen sollte?!  Genau, niemand!! Durch mündliche Prüfungen komme ich so weitest gehend blendend durch, weil sogar der Prüfer am Ende vergessen hat, was er ursprünglich von mir wissen wollte! So kann ich mit gefährlichem Halbwissen glänzen, was ganz bequem ist, mich aber leider der Illusion beraubt, jemals annähernd die geistige Kompetenz meines Großvaters zu erreichen!
Wenn das, was ich sagen will, was (mir) wichtig ist, bereite ich mich manchmal schriftlich darauf vor, das heißt ich schreibe vor, was ich sagen will, um eine Art roten Faden zu haben, am dem ich mich irgendwie entlang hangeln kann. Das wiederum hält mich davon ab das Thema komplett zu verfehlen, Umwege schließt das Ganze aber nicht aus.

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Unfugpause

Das ist erstmal nur ein Versuch, ob man mich damit ergooglen kann … Wird aber wohl noch ein richtiger Text werden!

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Was Lustiges …

Ich würde gerne mal wieder was Lustiges schreiben. Mal wieder ist gut, genau genommen weiß ich gar nicht, ob ich jemals was lustiges geschrieben habe. Meistens schreibe ich, wenn es mir nicht so blendend geht, oder ich schreibe rücklblickend über Zeiten, in denen es mir nicht so gut ging. Vielleicht bin ich einfach nicht so der lustige Typ, also doch das kann ich schon sein, aber jetzt mal rein schreibtechnisch betrachtet. Aber momentan ist immerhin so ein bisschen Verliebtheit in mir, was eigentlich auch schon wieder was lustiges ist, so bei Sonne betrachtet. Die Sonne hat sich heute leider versteckt, soll aber wohl wieder kommen, in  den nächsten Tagen!

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Stressereien

Gestern habe ich mich mal wieder aufgerafft unangenehme Dinge zu erledigen; soll heißen, Finanzen überblicken, Überweisungen machen, Daueraufträge ändern, Termine für das nächste Semester eintragen, einen Stundenplan erstellen und solche Sachen.

Ich konnte bei solchen Themengebieten bei mir bis jetzt keine Veränderung in der Handhabung fest stellen. Noch immer schiebe ich alles so lange, wie möglich auf, um es dann in letzter Sekunde zu erledigen. Wobei ich es nun häufig nicht mehr so ganz knapp unterbringe, soll heißen, der Zeitpunkt der „letzten Sekunde“ hat sich wohlwollend nach vorne verschoben, sonst ist aber alles gleich geblieben. Dabei könnte ich auch all das kurz und schmerzlos erledigen, ganz ohne Stress. Aber was wäre das Leben ohne Stress?!

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Enttäuschungen

Ich hoffe, dass Enttäuschungen eine dieser Sachen sind, mit denen man mit der Zeit lernt umzugehen. Quasi eine positive Begleiterscheinung des Alters, das wäre was feines. Bis dahin tut das leider jedes Mal ziemlich weh, ist mit Tränen verbunden und einem total schlechten Gefühl; und es geht ja dann doch immer irgendwie weiter!

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Sommergrippe

Ist ja noch Winter, also nicht zu befürchten. Aber nicht, dass wir uns falsch verstehen, ich fände es schön, wenn eine langwierigere Grippe Einzug halten würde. Zumindest für den Moment stösst mich dieser Gedanke noch nicht ab. Nun warten wir aber erst einmal den morgigen Abend ab. Danach sehen wir weiter, ich bin mir sicher, dass Fortsetzungen folgen werden!

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Entwicklung

Als mir gerade der Sinn danach stand einen neuen Blogeintrag zu verfassen, musste ich zunächste einmal kontrollieren, was die letzten Schreibereien inhaltlich verrieten. Da mein Leben sich nicht permanent verändert, meine Gedanken ziemlich oft ein gleiches Ziel haben und ich hier auch ausschließlich über Dinge berichte, die mich persönlich betreffen, bewegen, schockieren etc., ist es schwierig neue Themengebiete zu erschließen. Das Ganze hier ist also eine repititive Aneinanderreihung meiner Emotionen. Dennoch lässt sich eine Entwicklung erkennen, vor allen Dingen, was die Herren betrifft von denen ich berichte, hier entwickelt sich vor allen Dingen das Alter, von jung nach alt, von 2011 nach 2014. Wobei sich durchaus auch eine positive Wandlung in der Charakterstärke meiner Männer abzeichnet, naja kurze Einbrüche einmal außer Acht gelassen. Aber auch ich habe mich glücklicher Weise weiter entwickelt, klar ich habe immer noch ähnlich kindliche Charakterzüge, aber oftmals fühle ich mich inzwischen deutlich älter, als ich bin und das nicht immer zu Unrecht. Das fällt mir eigentlich nur auf, wenn ich mich dann doch manchmal altersspezifisch verhalte. Jetzt lach nicht, ich weiß Männertechnisch verhalte ich mich nach wie vor altersspezifisch kindisch, wobei es nun auch nicht mehr zwangsläufig die große Liebe sein muss, neben der ich aufwache. Sonst müsste ich wohl auf absehbare Zeit immer alleine aufwachen, was jetzt zumindest von der Effizienz des Schlafens her keine wirklich schlechte Sache ist! Echt nicht! Wobei ist das nun eine Weiterentwicklung, oder doch eher eine Rückentwicklung. Meine Tagebücher sind übrigens wieder aufgetaucht, in Düsseldorf, die kommen beim nächsten Mal mit nach Wien. Ich hoffe auch hier ist Entwicklung festzustellen, nein ich weiß, dass es so ist, irgend etwas entwickelt sich immer weiter!

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Lebensabschnitte

Ich könnte, seitdem ich 15 Jahre alt bin, meine Lebensabschnitte nach Männern benennen, ziemlich lückenlos vermutlich. Nicht immer sind das Männer, die mich jemals berührt haben, also rein körperlich, sondern mich vielmehr geistig und emotional beschäftigt haben. Ich kann da echt ausdauernd sein, wenn’s sein muss. Jetzt gerade hat eine neue Geschichte begonnen, von der ich noch nicht weiß, wo sie mich hinführen wird, ob sie mich überhaupt irgendwohin führen wird, ob ich mich verlieben werde, oder er, oder wir beide. Es ist, wie fast immer eine dieser Geschichten, die kein Happy End haben können, aus anderen Gründen, als andere Geschichten zuvor, aber das ist für das Ergebnis ja irrelevant. Noch bietet sich mir diese Aufregung, die jedem Beginn meiner Geschichten innewohnt, diese Unsicherheit und Freude, dieser Prozess des Kennenlernens und des Beschnupperns. Diese Momente, wo alles neu ist, jede Information penibel gesammelt und abgespeichert wird, die sind schön und das Gefühl, gemocht zu werden, vielleicht, wenn man sich nicht täuscht!

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