Wahlbiografie

„Wenn wir geboren werden, sind wir ein leeres Buch. Im Laufe unseres Lebens wird immer mehr hinein geschrieben. ABER WO VERDAMMT NOCHMAL IST DER RADIERER?“ Dieses Gefühl überkommt mich regelmäßig beim Durchlesen alter Tagebücher. Egal ob mit 12, 14 oder 16 Jahren, meine Probleme waren wahnsinnig trivial und handelten meist von, rückblickend gesehen sehr unattraktiven Menschen, um deren Gunst ich mich bemühte … meist (glücklicherweise) erfolglos. Neben diesen „Teenager-Probleme“ trieben mich edle Ziele, die in etwa die realitätsnähe des Erreichens des Weltfriedens haben, herum. Die selbe peinliche Berührtheit, wie beim Lesen dieser, nur aus Gründen der Pathetik aufgehobenen, Werke, stellt sich heute beim Lesen alter virtueller Unterhaltungen ein, und steigt oft ins Unermässliche. In Ermangelung eines Beispiels, dass meine Würde nicht antastet, belasse ich es bei dieser Feststellung, auch wenn mein Deutschlehrer sicherlich Zitate als Beleg für meine höchst vage These verlangen würde, sowieso Konjunktionen in meinen Sätzen, für eine logische Argumentation.

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