Wortspielereien

Ich mag Wortspielereien und Kekse. Galant ist ein schönes Wort, es klingt wie elegant. Eleganz scheint dekadent zu sein. Kekse sind auch galant, leider wird man von deren Konsum nicht sehr elegant. Hohe Schuhe sind elegant, wenn sie auch nicht dekadent sein müssen. Traumverloren sitze ich hier herum und muss mir wohl eingestehen, dass ich in diesem Moment wenig Eleganz ausstrahle. Leider nein, leider gar nicht! Fabelhaft gefällt, genauso wie wunderbar. Das Leben ist doch sehr denkwürdig und merkwürdig, und wie ein Keks erscheint es mir. Vielleicht nicht wie ein runder Doppelkeks, eher wie ein Leibnizkeks, mit Ecken und Macken. Regnerisch ist es und bewölkt bis sonnig. Jetzt möchte man einen Keks schnabulieren. Kommt schnabulieren von Schnabel? Und wer hat sich überlegt, das schnabulieren essen bedeuten soll?  Nietzsche sagt, dass die Musik Wagners diejenige ist, die einem als unendliche Melodie entgegen trifft, in der ma sich bewegt, als ob man ins Meer geht und allmählich den sicheren Schritt verliert. Er mag im Recht sein, oder er wohl wissentlich die Unwahrheit verbreitet? Die Todessehnsucht, die manch einer in Wagners Musik entdecken mag, erscheint mir sehr unnütz. Das Zeitliche wird man auch mit einer deutlichen Abneigung gegen diesen Prozess segnen. Sehr traumverloren ist das ALLES!

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