verkappte Kaputtheit

Lange habe ich nichts mehr geschrieben …

Ich höre gerade so Weltschmerz-Müll, und zwischen Mitternacht und zwei Uhr morgens bin ich für sowas immer besonders anfällig, irgendwie …

Es gibt diese  Minuten, Stunden, Tage, Wochen in denen man eine starke Ablehnung gegen sich selbst wahrnimmt, das ist Ekel der besonderen Sorte, Ekel dem man sich nicht entziehen kann, den man höchstens unterdrücken kann, weil in jedem von uns ein kleiner Gustl steckt. Ich ekel mich vor meinen Gedanken anderen gegenüber, meinem Ekel anderen gegenüber.

Ich glaube die größte Angst ist die vor dem Moment, in dem man entdeckt, dass man genauso ist wie alle anderen, wenig besonders, schrecklich normal und trivial. Ich möchte eigentlich kein Trivialroman sein, ich wäre lieber engagierte Literatur, und auf den Barrikaden stehen und schreien. „Friede den Hütten. Krieg den Palästen.“

Ende offen

Ende offen

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