Freu(n)dlos

Gerade ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich keine Freunde habe. Traurig, aber wahr. Wenn ich mir jetzt so überlege, hey wen rufst du an, auf wen hast du Bock, dann sind die Antworten verschwindend kurz, und die Zahl der genannten Leute ist so minimalistisch, dass ich fast weinen könnte. Die Wahrheit ist, ich habe kein soziales Leben, nur Facebook, und das ist natürlich böse und gemein, und eigentlich könnte ich von knapp 400 Freunden mindestens 370 löschen. Vielleicht sitze ich Freitagabends nicht zu Hause, weil ich irgendwie erwachsener bin, und generell keine Teypen brauche, die mich angrabschen, sondern weil ich niemanden habe, mit dem ich weggehen könnte. Vielleicht bin ich immer noch der Nerd, den schon in der fünften Klasse niemand mochte. Okay, den Text habe ich gestern schon geschrieben, und heute kommt er mir ziemlich melodramatisch vor, aber irgendwie ist das egal, weil das ist mein Blog, und da mache ich, was ich will! Und nicht das, was andere wollen. Die Hose bleibt an, das ist das Wort zum Sonntag.

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