Marmeladenglas

Ich bin mir gerade nicht sicher ob ich jemals in Blogeinträgen vollständige Namen genannt habe. Falls nicht, wird das hier eine kleine Premiere. Ich möchte mich bei Alina für das Erinnern an eine durchaus nostalgische Idee aus Kinderbuchzeiten bedanken.

Gestern Nacht habe ich ein bisschen Trauer mit materiellen Gütern zur Erinnerungsbewahrung „eingweckt“. Es war ein bisschen traurig, ein bisschen schön und ein bisschen gut, weil ich jetzt mit ein ganz bisschen Verliebtheit besser umgehen kann und mich ein bisschen an dem erfreuen kann, was passiert ist. Die große Traurigkeit kam zwar mit voller Wucht auf mich zu, als ich alles aufgeschrieben, zusamen gesammelt und eingeweckt habe, aber ich denke das ist okay. Manchmal ist ein bisschen weinen eine gute Methode, um mit etwas abzuschließen, und Frieden mit dem Geschehen zu machen. Das Marmeladenglas steht jetzt ein bisschen versteckt herum und ich glaube, die Methode bewahre ich.

Vielleicht sollte noch ein Marmeladenglas mit ein bisschen Abitur folgen, auf jeden Fall wird aber eins mit ein bisschen Freundschaft folgen. Weil ich wenn ich ganz ehrlich mit mir und meiner Umwelt bin, nur eine Person kenne, der ich uneingeschränkt vertrauen kann und möchte, wird wird es wohl ein bisschen Alina-Luise Freundschaft für schlechte Zeiten sein. Wien und Witten ist zwar eine Alliteration, was den kilometermäßigen Abstand von 931 Kilometern mit dem Auto aber leider auch nicht kleiner macht.

Also, auch wenn du das weißt, aber Alina du bist wirklich meine beste Freundin, und ohne dich wäre die Schulzeit wahrscheinlich sehr sehr anstrengend gewesen. Ich hab dich lieb! (verzeih mir bitte diesen Kitsch in Tüten, ich werden mich jetzt wieder zusammenreißen)

 

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