Mittelpunkt

Man hat mir vorgeworfen, immer im Mittelpunkt stehen zu wollen. Also genau genommen hat man es nicht MIR vorgeworfen, es wurde mir durch Dritte zugetragen. Das kann ja sein, das dem so ist, vielleicht, ich weiß es nicht. Sind wir nicht alle kleine Egoisten, und ja, wenn ich erst einmal ins Reden komme, dann höre ich nicht so leicht wieder auf. Auf der anderen Seite kann ich glaube ich auch ganz gut zuhören, zumindest gibt es Leute, die mit ihren Problemen an mich heran treten. Genau genommen verletzt mich nicht diese Unterstellung, oder Feststellung. Mich trifft mehr die Richtung aus der dieser Seitenhieb kam, und ja das ist jetzt schon länger her, aber manchmal hätte ich gerne trotzdem, dass es wieder so ist wie früher. Dieses gänzlich unbeschwerte Gefühl, ohne diesen bitteren Beigeschmack einfach so ausgetauscht worden zu sein. Ich bin eigentlich auch nicht wirklich traurig, eher wütend und ein bisschen vor den Kopf gestossen. Ich habe das nicht kommen sehen, es war einfach plötzlich so. Vielleicht habe ich es ja nicht bemerkt, weil ich tatsächlich viel zu viel an mich denke, und zu wenig andere. Immerhin sehe ich das Problem ein bisschen, vielleicht kann man mir das positiv anrechnen, ich weiß es nicht. Es ist ziemlich deutlich, dass zwischen dem ersten Artikel und diesem hier sehr viel Zeit vergangen ist, Zeit in der sich vieles verändert hat, und doch ist vieles gleich geblieben, ich bin die Gleiche geblieben. Und ich weiß auch nicht, wie ich das ändern soll, oder ob ich das will, wobei wollen tue ich schon, nur können das liegt momentan vielleicht (noch) nicht in meinen Möglichkeiten.

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