Leben hier und da

Ich befinde mich in einem, nicht so richtig real existierendem Zwischenstadium zwischen „zwei Scheiben Glück“. Morgen kommt meine Mama zu Besuch, für eine Woche, das freut mich natürlich, dann wäre da nach Berlin. Früher mal war Berlin einfach nur eine Stadt, zugegeben, eine recht große und die Hauptstadt Deutschlands noch dazu, aber eben eine Stadt. Heute ist es ein Symbol, eine Versprechung und ein bisschen Angst gemischt mir sehr viel Hoffnung, meinerseits. Ich kann das nicht so richtig ausdrücken, und ich möchte auch nicht allen damit auf die Nerven gehen, aber ich bin gar nicht so richtig da. Ich kann an wenig anderes denken, mir ist permanent schlecht, ich kann nicht mehr richtig schlafen, und möchte, dass es jetzt einfach passiert, oder nie. Ich kann nicht mehr, und ich will auch nicht mehr, ich könnte den ganzen Tag weinen und warten, aber das Leben geht ja weiter, und das will ich mir auch nicht kaputt machen lassen. Es ist nur so schwer, und es gibt absolut nichts, was das ändern könnte. Ich werde immer anfälliger, eifersüchtiger (grundlos vermutlich) und absolut fragil. Wenn ich eins normalerweise nicht bin, dann wohl fragil. Es ist auch egal, ich lass das jetzt so stehen, und gehe eine Runde Leben.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

* Copy This Password *

* Type Or Paste Password Here *