Gedanken

„Ich habe Gedanken im Kopf, die dürften da gar nicht sein. Gedanken, wegen denen ich unvermutet lächeln muss und nicht mehr zuhören kann, Gedanken die mich ganz wahnsinnig machen. Ich weiß nicht genau was los ist, aber es hat sich etwas verändert.“ — Das hier habe ich gerade in meinen Entwürfen gefunden, verfasst Ende Oktober 2012. Ich war tatsächlich unverschämt dämlich und naiv, allerdings natürlich nicht ganz ohne zutun von Dritten. Sowas kann ich momentan erstmal nicht gebrauchen, daran sollte man mich bei Gelegenheit erinnern!

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Back in Vienna

Ich bin seit gestern Abend wieder zurück in Wien. Vorher war ich in Düsseldorf um Weihnachten zu feiern, im Kreise der Familie. Ich war feiermäßig auch nicht nur besinnlich unterwegs. Insgesamt war es sehr nett, aber irgendwie auch merkwürdig kurz so insgesamt. Ich finde es durchaus schön wieder in Wien zu sein. Hier habe ich mein Zimmer, hier kann ich mich zurück ziehen und für mich sein. Donnerstag bekomme ich Besuch, Übernachtungsbesuch. Darauf freue ich mich schon jetzt. Der Besuch war eigentlich für heute angesetzt, musste aber verschoben werden. Eigentlich finde ich das ganz gut, so kann ich mich noch ein bisschen drauf freuen, und sollte ich enttäuscht werden ist bis dahin noch etwas Zeit. Mein Zimmer ist nun wieder so, wie ich es haben will, ordentlich und gemütlich. So pedantisch bin ich glaube ich tatsächlich erst, seitdem ich von zu Hause ausgezogen bin. Ich werde jetzt Tee trinken bei Kerzenschein. Bis dahin, adios!

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Weihnachten

Bald ist Weihnachten, heute in einer Woche, um genau zu sein! Weihnachten ist immer schön, alles sind zusammen, freuen sich und haben sich gern. Ein paar Tage voll Ruhe, in denen man sich tatsächlich ziemlich ausschließlich der Familie widmet und den Geschenken. Geschenke sind momentan ein schlechtes Thema, ich muss sie nämlich alle noch besorgen, nur wann ist die Frage, was ist leider auch so eine Frage. Aber damit möchte ich mich jetzt nicht beschäftigen, denn ich habe Plätzchen und Kerzen und eine gute Verfassung so insgesamt. Die will ich auch behalten, für’s Erste! So, jetzt schreibe ich meine restlichen Weihnachtskarten und dann schauen wir mal weiter!

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Weggefährten

Weggefährten ist ein schönes Wort, finde ich. Das hört sich so ein bisschen geheimnisvoll an, und die Bedeutung finde ich auch reizvoll … theoretisch zumindest. Denn rein praktisch gesehen, kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen: weder aktiv noch passiv. Ich möchte weder begleiten, noch begleitet werden, nicht permanent zumindest. Lieber per Anhalter fahren, kleine Stücke des Weges gemeinsam begehen, und dann alleine weiter laufen. Auch das funktioniert leider nur theoretisch. Denn praktisch gibt es dann doch immer mal wen, von dem man länger begleitet werden will, und dann wirst du einfach rausgesetzt aus dem fahrenden Auto, weil die. Richtung nicht mehr passt. Oder aber du wartest auf ein Auto, das dich mitnehmen soll, weil du keine Lust auf alleine weiter gehen hast, und keins hält an, oder du verabredest dich zum gemeinsamen Auto fahren, und musst warten, weil es Menschen gibt, die so unpünktlich sind, oder unzuverlässig, oder faul, oder alles zusammen …

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Zwischen Warten und Leben

Im Moment warte ich. Dieser Zustand wird sich vermutlich auch noch länger halten, im Optimalfall muss ich da leider schon hinzufügen. Denn wenn ich nicht mehr warte, ist was schief gegangen, es sei denn ich habe das Warten aktiv beendet, was ich eh nicht tun werde. Denn ich bin schrecklich unemanzipiert, ausserdem lohnt sich das Warten vermutlich. Der Winter wird dadurch auch erträglicher. Die Kälte, die sich in mein Gesicht einbrennt, und wie tausend feine Nadelstiche schmerzt, kann ich schon fast als belebend einstufen. Wenn ich nicht warte, lebe ich. Merkwürdigerweise empfinde ich das Leben als Überbrückung des Wartens, nicht umgekehrt. Davon abgesehen, geht es mir immer noch recht gut. Nachdem ich zwischenzeitlich schon dachte, ich müsse Ersatz beschaffen, beim Poetry Slam schrecklich enttäuscht wurde, und dem Kältetod trotzen musste, ist alles gut. Für’s Erste!

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Friede, Freude, Eierkuchen

Seit meinem letzten Post war viel los; musikalisch, emotional und physisch. Und nach ganz viel Chaos, habe ich in den letzten Tagen meinen Frieden gemacht, mit mir, der Liebe und den Männern. Ich fühle mich gerade gut, ehrlich, und das liegt nicht nur an dem Stück Schokolade, was ich mir gerade genehmigt habe.

Ich habe viel gelernt, auch über mich. Vielleicht bin ich doch kein komplett sozialer Krüppel. Manche Menschen mag ich, und ein bisschen menschliche Wärme kann ich manchmal auch ganz gut gebrauchen. Manche Menschen mag ich so sehr, dass ich ihnen verzeihen kann, dass sie meinem kleinen Herzen ziemlich viel Schmerzen zugefügt haben; weil sie trotz allem wichtig für mich sind. Und dann gibt es die Menschen, denen meine Liebe ewig gelten wird, und ohne Einschränkung, was Entfernungen anbelangt. Was ist schon eine Entfernung von 920 km (Wien-Witten) gegen echte Freundschaft?! Was sich nicht verändert hat ist, dass ich nicht viele Menschen zum mögen brauche, nur die richtigen eben. Und die Trennung zwischen meinen Mitstudierenden und mir, wird mir immer deutlicher vor Augen geführt. Man darf gespannt sein, wie lange ich das soziale Gerüst aufrecht erhalten kann.

Liebe für alle die, die ich gern habe!

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Leben hier und da

Ich befinde mich in einem, nicht so richtig real existierendem Zwischenstadium zwischen „zwei Scheiben Glück“. Morgen kommt meine Mama zu Besuch, für eine Woche, das freut mich natürlich, dann wäre da nach Berlin. Früher mal war Berlin einfach nur eine Stadt, zugegeben, eine recht große und die Hauptstadt Deutschlands noch dazu, aber eben eine Stadt. Heute ist es ein Symbol, eine Versprechung und ein bisschen Angst gemischt mir sehr viel Hoffnung, meinerseits. Ich kann das nicht so richtig ausdrücken, und ich möchte auch nicht allen damit auf die Nerven gehen, aber ich bin gar nicht so richtig da. Ich kann an wenig anderes denken, mir ist permanent schlecht, ich kann nicht mehr richtig schlafen, und möchte, dass es jetzt einfach passiert, oder nie. Ich kann nicht mehr, und ich will auch nicht mehr, ich könnte den ganzen Tag weinen und warten, aber das Leben geht ja weiter, und das will ich mir auch nicht kaputt machen lassen. Es ist nur so schwer, und es gibt absolut nichts, was das ändern könnte. Ich werde immer anfälliger, eifersüchtiger (grundlos vermutlich) und absolut fragil. Wenn ich eins normalerweise nicht bin, dann wohl fragil. Es ist auch egal, ich lass das jetzt so stehen, und gehe eine Runde Leben.

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Einrichtungsfragen

Ich glaube, ich fände es super, mein Geld damit zu verdienen, Wohnungen einzurichten. Nicht so super fände ich, wenn ich den Leiten super teuren Kram in ihre Buden stellen würde, den ich mir selber nie leisten könnte. Generell würde ich ungern irgendwo arbeiten, wo ich Sachen verkaufe, die ich mir selber nicht leisten kann. Da würde ich schon lieber in Opernhäusern dieser Welt musizieren, wo ich mir den Eintritt sonst nicht leisten könnte. In solchen Ideen könnte ich mich gemütlich einrichten. Ich sitze gerade übrigens ganz gemütlich in dem von mir selbst eingerichteten Zimmer mit einer Tasse Tee und leuchtenden Kerzen, und warte ab, ob es an diesem Samstag Abend in anderen Ländern wohl noch zu stressigen Zwischenfällen kommen wird. Bei mir ist heute auf jedem Fall kein Stress mehr angesagt, nur Ruhe und Harmonie, zur Abwechslung mal mit einem guten Buch und Wollsocken.

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Amöben

Gestern musste ich wieder einmal fest stellen, dass man als Musiker von Menschen mit dem geistigen Fassungsvermögen einer Amöbe umzingelt ist. Ich möchte das jetzt hier nicht weiter ausbreiten, da dieser Beitrag dann schier ausufern würde. Zumindest habe ich jetzt wieder einige Kandidaten auf meiner „Nicht beachten, sondern verachten“ – Liste sammeln können!

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Engel

Mein Engel ist 10 cm groß, dunkelhäutig, mit schwarzem krausen Haar, goldenem Kleidchen und Flügeln mit Gummibändern zum am Rücken befestigen. Geflogen ist er meines Wissens nach noch nie, was wiederum dadurch gestärkt wieder, dass ich ihn heute abstauben musste, da seine Haarfarbe eine vorzeitige Alterung um schätzungsweise 50 Jahre vermuten ließ. Das ist, denke ich der einzige Engel, der mir beisteht und das ziemlich nutzlos …

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